Methode

 

 

 

 

 

 

Das Leben eines jeden Menschen ist von Beginn an von körperlichen, emotionalen, geistigen und sozialen Erfahrungen bestimmt. Auf der Basis dieser ganzheitlichen Sicht sehe ich körperliches und psychisches Geschehen als zusammen gehörend.

Die körperorientierte Psychotherapie ist, wie ich sie verstehe, auch eine verbale Methode. Sie verfügt jedoch über ein breites Anwendungsspektrum körperpsychotherapeutischer Verfahren. Das Beziehungserleben und das Gespräch zwischen mir und meinen Patienten machen in der Regel den roten Faden aus, der sich durch den therapeutischen Prozess zieht. In diesen Prozess beziehe ich je nach Indikation und individueller Situation die Körperorientierung ein. Das mögen strukturierte Massagen (v.a. aus der Biodynamik) oder direkte Körperbehandlungen bzw. - übungen sein, die verändernd auf einschränkende Atmungsmuster und Muskelstruktur einwirken. Oder ich gebe Anregungen und Raum für Körperwahrnehmung, für eine Art freies Assoziieren auf Körperebene, für Bewegung, für szenisches Handeln oder emotionalen Ausdruck.

Körperempfindungen, Bewegungen, Gefühle, Bilder, Träume, Verhaltensweisen und Gedanken, die unwillkürlich auftauchen, geben dem Prozess oft seine Richtung. Wichtige und stabilisierende Elemente sind dabei Erdung, Zentrierung und das Wahrnehmen und Finden von Ressourcen sowohl auf körperlicher als auch psychischer Ebene.

Im therapeutischen Prozess mit Menschen, die traumatische Erfahrungen verarbeiten wollen, wird der Körper auf besonders schonende und ressourcenorientierte Weise einbezogen. Ich arbeite dabei v.a. mit der Methode des Somatic Experiencing nach Peter Levine, mit PITT nach Luise Reddemann, mit EMDR nach Francine Shapiro und der Strukturierten Traumaintegration nach Lydia Hantke.

Im Institut für Körperpsychotherapie biete ich einen dreiteiligen Fortbildungszyklus zum Thema "Körper und Trauma" an.